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Mobile Terminals (Datenfunk)

storagement kann mit allen namhaften Datenfunksystemen mit TCP/IP-Kommunikation und Terminal-Emulation oder Telnet arbeiten, z.B: Motorola Solutions, GAI, Intermec, Psion Teklogix.

Was ist überhaupt Datenfunk und Pick-to-Voice?

Durch Datenfunk werden Informationen drahtlos mit Hilfe von digitalen Funksignalen auf bestimmten Frequenzen zwischen den mobilen Terminals (PDAs/MDEs) und dem zentralen WMS-Server ausgetauscht. Ein Nutzer kann z.B. der Kommissionierer im Lager sein.
Bei Pick-To-Voice werden die Anweisungen des WMS-Servers nicht auf einer Anzeige dargestellt sondern über Kopfhörer dem Benutzer angesagt. Der Benutzer macht seine Eingaben per Stimme über ein Mikrofon (Headset) und ggf. zusätzlich per Barcode/RFID-Scanner.

Wichtig: Es kommt immer darauf an, wie die optimalen Abläufein einem Lager aussehen. Danach muss ermittelt werden, welche Technik die beste ist. Es gibt kein technisches Allheilmittel gegen schlechte Organisation!

Was braucht man alles für ein Breitband-Datenfunksystem?

  • Mobile Datenfunkterminals mit Funksender und -empfänger sowie Antenne,
  • eine WLAN ("Wi-Fi") Infrastruktur, bestehend aus...
  • ... einem installierten drahtgebundenen LAN sowie einem oder mehreren sogenannten Access-Points mit geeigneten Antennen.


Was braucht man alles für ein Schmalband-Datenfunksystem?

  • Mobile Datenfunkterminals mit Funksender und -empfänger sowie Antenne,
  • einen Netzwerkcontroller, der die Daten verarbeitet und sie an den WMS-Server übermittelt,
  • eine Funkeinheit mit Sender/Empfänger sowie Antenne als Vermittlungsstelle zwischen mobilen Terminals und Netzwerkcontroller.


Was ist der Unterschied zwischen Breitband und Schmalband?

Schmalband und Breitband nutzen verschiedene Frequenzen mit unterschiedlichen Bandbreiten. Unterschiede bestehen in den Reichweiten und in den Übertragungsgeschwindigkeiten. Eine schnellere Datenübertragung wird bei Breitband durch eine höhere Frequenz erreicht. Dies geht aber einher mit einer geringeren Reichweite.

Wenn auf einer begrenzten Fläche kommissioniert wird und es auf eine hohe Warenflußrate mit hoher Geschwindigkeit ankommt, ist eine Breitband-Funkanlage geeignet. Wenn die Tätigkeiten z.B. in einem großen Außenbereich stattfinden, sind eher große Reichweiten gefragt als hohe Geschwindigkeiten

Wo wird Datenfunk im Logistikbereich eingesetzt?

  • Wareneingang: der Barcode der Paletten wird gescannt und an den WMS-Server übermittelt. Die eingetroffene Ware kann sofort mit der bestellten Menge verglichen werden und bei Abweichungen Maßnahmen ergriffen werden.
  • Warenausgang: Beim Warenausgang wird die Versendung sofort über die Datenfunktechnik bestätigt. Die Rechnungen können umgehend erstellt werden.
  • Interner Transport: Eine große Zeitersparnis wird durch die Reduzierung von Leerfahrten erreicht. Staplerfahrer müssen nicht mehr hin- und herfahren, um Arbeitsanweisungen zu holen. Entnahmen und Auffüllungen können durch Datenfunk kombiniert werden.
  • Kommissionieren: Einzelauswahl, Chargenauswahl. Der Kommissionierer übermittelt per Datenfunk alle Warenbewegungen, so dass ein papierloses System entsteht. Der Staplerfahrer wird über Funk angewiesen, bestimmte Mengen an Material zu holen.
  • Bestandsmanagament: Jederzeit aktuelle Auskunft über den Bestandsstatus an jedem Lagerort und von jedem Artikel.
  • Lagersteuerung: beim Auffinden und Bereitstellen von Artikeln, Paletten etc. ist man jederzeit auf dem aktuellsten Stand. Auf eine Inventur kann im Prinzip verzichtet werden. Sollte sie durchgeführt werden, werden die Abläufe im Lager davon nicht gestört. Die Bestandsniveaus werden per Echtzeit-Aktualisierung optimal gesteuert, indem die entnommene Menge über das mobile Terminal registriert und an den WMS-Server zurückgemeldet wird. Automatisch kann ein Einkaufsauftrag erteilt werden, wenn der Warenbestand die Bestellmenge erreicht hat.


Welche Vorteile hat der Datenfunk?

Schnelles Erfassen der ein- und ausgehenden Waren und Übermittlung an den Server: Echtzeit-Bestandsmanagement. Das Erfassen ist genau, Schreib- und andere Übertragungsfehler sind praktisch ausgeschlossen. Die Bestände und damit die Kapitalbindung werden reduziert.

Die Übermittlung von Daten ist nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden. Die Daten gelangen direkt vom Punkt der Erfassung zum WMS-Server und umgekehrt. Anwender haben wesentlich kürzere Wege, um Arbeitsanweisungen einzuholen oder Bericht zu erstatten. Schreibarbeiten entfallen. Durch die schnelle Datenverarbeitung verkürzen sich die Reaktionszeiten erheblich.

Bei der Benutzung von Datenfunk werden die Informationen gleich abgearbeitet. Bei der Batchverarbeitung würden diese Daten nur einige wenige Male am Tag stapelweise weiterverarbeitet können. Das hat einen erheblichen Zeitverlust und höhere Fehlerrate zur Folge.

Insgesamt ergibt sich eine deutlich höhere Produktivität, da die gleiche Arbeitsleistung mit weniger Personalressourcen und Material bewältigt werden kann. In dem modularen Aufbau der Datenfunkanlagen liegt ein weiterer Vorteil: Man kann klein anfangen und das System je nach Bedarf aufstocken.

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